Kostentransparenz ist wichtig
und SelbstverstÄndlich

 
 

Die Inanspruchnahme eines Rechtsanwalts wird nicht unerheblich von der Frage der Kosten mitbestimmt. Daher legen wir in jedem Stadium der Beratung und Vertretung besonderen Wert auf Kostentransparenz. Scheuen Sie nicht, uns nach den voraussichtlichen Kosten zu fragen.

Einen kurzen Leitfaden zu den Anwaltsgebühren finden Sie in einem Flyer der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), den Sie

>>hier als PDF-Datei herunterladen können.


Nachfolgend möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über das anwaltliche Gebührenrecht geben.

In Deutschland ist die Höhe der Anwaltsvergütung gesetzlich durch das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und das Vergütungsverzeichnis (VV) geregelt. An dieses Gesetz sind alle Rechtsanwälte zwingend gebunden. Die Höhe der Vergütung richtet sich in der Regel nach dem jeweiligen Gegenstands- bzw. Streitwert der Angelegenheit. In Strafsachen kommen Pauschalen zur Anwendung.

In einem gerichtlichen Prozess darf der Anwalt eine höhere als die gesetzliche Vergütung verlangen, aber nicht weniger. Außergerichtlich kann eine individuelle Vereinbarung getroffen werden. Sie werden also, soweit Sie uns mit der gerichtlichen Geltendmachung eines Anspruchs beauftragen, keinen günstigeren Anwalt finden!

Eine Abweichung von der Gebührenordnung ist grundsätzlich (gerichtlich nur nach oben, außergerichtlich nach oben und nach unten) möglich, bedarf jedoch einer schriftlichen Vergütungsvereinbarung zwischen Mandant und Anwalt. Die Vereinbarung eines Erfolgshonorars (nach dem Motto: A will von B € 100.00,00 und der beauftragte Rechtsanwalt bekommt € 10.000,00, wenn er € 100.000,00 erstritten hat) ist nach der Berufsordnung der Rechtsanwälte grundsätzlich unzulässig. Und das ist wohl richtig so. Schließlich reparieren wir nicht ihr Auto und schulden einen Erfolg, sondern ringen um ihre rechtlichen Interessen und schulden umfassende rechtliche Beratung und Prüfung.

Die Berechnung der Honorare nach dem Gegenstands- bzw. Streitwert kann indes auf beiden Seiten zu unbefriedigenden Ergebnissen führen. Deshalb bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit der Abrechnung auf Grundlage eines zuvor vereinbarten Stundenhonorars oder einer festen Pauschale an. Pauschalhonorare kommen in der Regel in den Fällen in Betracht, in denen aus unserer Sicht der voraussichtliche Arbeits- und Zeitaufwand abschätzbar ist.

Selbstverständlich kalkulieren wir für Sie vor jedem Prozessbeginn das Kostenrisiko einer gerichtlichen Auseinandersetzung, um Ihnen böse Überraschungen zu ersparen.

Sprechen Sie mit uns, wir erläutern Ihnen gerne die zu erwartenden Kosten einer gerichtlichen und außergerichtlichen Auseinandersetzung sowie der Erstberatung und helfen Ihnen, eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

Voranfragen allgemeiner Natur und Kostenanfragen können Sie jederzeit per Telefon, E-mail oder Fax an uns richten – unverbindlich und kostenlos.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir konkrete rechtliche Fragen ohne vorherige ausdrückliche Begründung eines Mandatsverhältnisses nicht beantworten können.

 

Prozesskostenhilfe (PKH)

Verfügen Sie nur über ein geringes oder gar kein Einkommen, kann ein Anspruch auf Prozesskostenhilfe (PKH) bestehen. Dann trägt der Staat die Kosten des Rechtsanwalts sowie die Gerichtskosten. Wird Prozesskostenhilfe durch das Gericht bewilligt, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder der Antragsteller muss gar nichts zahlen oder er muss lediglich in Raten für die Kosten aufkommen. Über die Einzelheiten der Prozesskostenhilfe, insbesondere ob Sie im Einzellfall die Voraussetzungen erfüllen, beraten wir Sie gerne.

Verfügen Sie nur über ein geringes oder gar kein Einkommen, können Sie unter „Downloads“ das Formular „Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse“ herunterladen. Dieses muss sorgsam und vollständig ausgefüllt und nebst Belegen im Original an uns übermittelt werden. Wir reichen dann in ihrem Namen den Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe beim Gericht ein.

Teilweise müssen wir bei PKH-Prüfungs-Verfahren einen Vorschuss verlangen. Falls das Gericht die Bewilligung von Prozesskostenhilfe ablehnt und sich der Antragsteller sodann dafür entscheidet, den Prozessweg nicht weiter zu beschreiten, entsteht für uns ein Gebührenanspruch nach RVG.

Unter >> www.pkh-fix.de finden Sie ein kostenloses Programm zum herunterladen, mit welchem Sie selbst vorab berechnen können, ob für Sie Prozesskostenhilfe in Betracht kommt.

 

»Der Rechtsanwalt ist hochverehrlich,
obwohl die Kosten oft beschwerlich.«

Wilhelm Busch (1832-1908)